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Hey Mann! Band - Weltrekordversuch zum Open Air in Finkenberg!Das Ende der Stille oder es rockt wieder im Tal! - 6. und 7.8.2010: Aus Musik wird dann Kult, wenn durch Erinnerungen Emotionen hoch kochen, wenn Erlebnisse noch Jahre später Gegenstand von Erzählungen sind und Schlüsselwörter die Auslöser dazu sind. Schlüsselwörter wie Schürzenjäger und Finkenberg = legendäre Open Airs: 100.000 Fans bringen eine Wiese an den Rand der Belastungsgrenze und eine Band, welche die Leitsprüche der großen Rockfestivals in die Alpen brachte. Genauso war es dann auch: Ein riesiges Fest mit Musik, Frieden und Liebe. Die Schürzenjäger sind ...

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 Geschichte. 2007 wurden zum letzten Mal in Finkenberg die Verstärker angeworfen und eine Band-Karriere beendet.

Was aber macht man, wenn man mit 16 in die Band gekommen ist, beim letzten Open Air eigentlich noch viel zu jung war um nur mehr Rosen zu züchten und mit einem Vater gesegnet ist, der sich auch mehr als Bühnentier, als Vollblutmusikant denn als Rentner versteht? Man erinnert sich der Wiese in Finkenberg und fängt noch mal von vorne an.

Die beiden Alfred Eberharters, der Vater und der Sohn, die sich schon optisch nur durch ihre Falten unterscheiden und schon bei den Schürzenjägern gemeinsam zugange waren, machen Schluss mit der Stille im Tal. Hey Mann! Band heißt die Truppe, die die Fackel weiter trägt, diesen Mix aus Rock, Pop, Schlager und volkstümlicher Musik aufspielt und die als legitime Nachfolger auch auf die legendäre Wiese dürfen. „Gut, es ist ja die kleinere Wiese, rechts vom Parkdeck“, erzählt Eberharter Senior und zwischen den Zeilen hört man, dass der Mann darauf brennt wieder genau dort bei der Ziacha in die Tasten greifen zu können. Zwei Drittel Schürzenjäger Repertoire und ein Drittel Hey Mann! Band stehen auf der Setlist. Von „Sierra Madre“ bis „Schwarz Pink und lange Haar“. Party, Frieden, Liebe und die Hey Mann! Band liefert den Soundtrack dazu. „Wir fangen quasi von vorne wieder an. Bauen Stück für Stück alles wieder auf. Die Bläsersektion, die seit 1996 mit uns auf der Bühne gestanden ist, die ist auch wieder mit dabei“, erzählt Eberharter Senior und um gleich einen anständigen Eindruck zu hinterlassen, wird am 6. August zum Weltrekordversuch im Boarisch-Tanzen geladen. Ort: Finkenberg, Parkdeck. Dieser traditionelle Grundtanz wurde von den Schürzenjägern vor rund 30 Jahren im Musikantenstadl präsentiert und seither zieht der Boarische seine Kreise, wurde zum Kulttanz.

Eberharter Sen.: „Wir rechnen mit 300 Pärchen die mitmachen. Viele haben sich schon angemeldet und ich werde selbst auch tanzen!“. Nachsatz: „Ich tanze gerne“! Untypisch für einen Musiker, aber Eberharter war noch nie ein Schablonenmensch, also lassen Vater, Sohn und die Band die Alpen wieder beben und „wenn 4.000 Leut’ zu uns kommen, dann sind wir schon sehr zufrieden“. 6. und 7. August. Finkenberg! Ein Datum, ein Ort zum vormerken! -az-

 

Quelle: Agentur TexTour / Dagmar Ambach

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